Gefühlte Realität
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2020- Was war das bitte für ein Jahr?!

What a year this have been?!

What a year this have been?
Bild @pixabay

Wie geht es dir, wenn du auf das letzte Jahr zurückblickst?

Es ist nicht unüblich, im Dezember, wenn das laufende Jahr sich seinem Ende zuneigt, noch einmal Revue passieren zu lassen, was sich alles ereignet hat.

Auch ich reflektiere gern noch einmal, welche Erlebnisse mich besonders geprägt, erfreut oder bewegt haben. Ganz, ob positiv oder negativ bewertet. Ein Rückblick, eine Bilanz des fast vergangenen Jahres sozusagen.

Dabei bediene ich mich auch gerne an Stift und Papier, um in der Zukunft erneut schauen zu können, was in meinem Leben passiert ist, welche Veränderungen sich im Innen und auch im Außen vollzogen haben.

Das ist auf verschiedenen Arten hilfreich für mich. Zum einen ist es eine wunderbare Art Dankbarkeit und Achtsamkeit zu praktizieren. Zum anderen bewahre ich so Erinnerungen, welche ich irgendwann einmal mit meinen Kindern und Enkeln teilen kann.

Jahresrückblick 2020
credits @pixabay

2020 war und ist eine Herausforderung

Seien wir ehrlich, für fast keinen von uns war dieses Jahr ein Jahr wie jedes andere. (Aber wann sind sie es überhaupt?)                                                                                         Ich persönlich habe kein Jahr so bewusst erlebt und als so herausfordernd empfunden.

Ich fühlte mich streckenweise so erschöpft und überfordert, dass ich mich am liebsten in eine Höhle zurückgezogen hätte, um all dem zu entkommen, was da im Privaten auf mich einprasselte. Um nur ein paar Fakten zu nennen : Therapie, Beziehung, Arbeit, Familienleben.

Das ist auch der Grund, warum ich hier nicht so präsent und aktiv sein konnte, wie ich es gewollt hätte.

Es gab Tage an denen ich nicht aufhören konnte, zu weinen. An manchen Tagen fühlte ich mich durch das Zeitgeschehen, wie Covid- 19, den Lockdown, das Bekanntwerden rassistischer Übergriffe durch die Polizei und die darauffolgenden Unruhen und Proteste, so verunsichert, dass mir jeder Tag wie ein Sprung in einen ungewissen Abgrund vorkam. Doch es gab auch Tage, an denen ich Ruhe fand und die Sonne des Sommers in mein Herz scheinen lassen konnte. Dann fühlte ich mich wohl und konnte aufatmen. Doch kein Tag war wie der vorherige. Ich fühlte mich als säße ich in einer Achterbahn, ohne angeschnallt zu sein.

Rückblickend war es aber, genau so wie es war, richtig und wichtig für mich.

Ein Jahr des Wachsens und des Entwickelns

Ich bin dankbar für dieses Jahr. Denn es war ein Jahr des Wachsens und der Entwicklung. Ich durfte lernen, alte Denkmuster und Glaubenssätze zu erkennen, zu hinterfragen und schlussendlich auch abzulegen und durch neue Glaubenssätze zu ersetzen. Ich durfte lernen, wer ich unter all den Schutzmauern und Bewältigungsstrategien bin, welche ich mir in den vergangenen Jahren meines Lebens zu eigen gemacht habe. Ich durfte hinsehen. Ich habe mir erlaubt zu fühlen, anzunehmen und auch loszulassen, was nicht mehr hilfreich für mich ist.

Das klingt jetzt einfach und simpel.                                                                                 Jedoch war es das keineswegs. Es ist Arbeit. Es kostet Kraft und es tut auch weh.Doch jeder Tag war es wert gelebt und erlebt zu werden, auch die dunkelsten Tage der letzten annähernd 365 Tage.

credit@pixabay

Auch die Veränderungen in dieser Welt (Covid-19, Themen wie Rassismus, Klimawandel und die Politik) waren sehr lehrreich und forderten von uns allen Strategien, Geduld und Mut.

Was hat dich letztes Jahr und wie blickst du auf das bevorstehende Jahr?

Erzähl mir gern in den Kommentaren davon.

Herzlichst Kat

PS: Sei mutig kleines Herz

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