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Yin Yoga Detox Workshop mit Frances im Ashtanga Yogaloft Leipzig

  Kennst du das…du kommst in einen Raum und es duftet herrlich? Zum Beispiel nach Zitronengras. Du schaust dich um und suchst nach der Quelle des Duftes. So ging es  mir vor einigen Wochen. Ich ahnte es schon und dann sah ich den kleinen Difussor auf der Fensterbank stehen und musste schmunzeln. Denn auch in meinem Wohnzimmer steht ein Exemplar, die es meines Wissens nach leider noch nicht plastikfrei gibt, und beduftet uns. „Wie zuhause“ dachte ich und mein Wohlfühllevel stieg sofort . Mmmmhhh….wie das hier duftet. Wo war ich eigentlich? Im Ashtanga Yogaloft hinter dem Westwerk. Warum war ich da? Frances gab einen Yin Yoga Detox Workshop. Ich praktiziere schon seit einigen Jahren Yoga. Mehr oder weniger regelmäßig. Ich bin Autodidakt und mach mein Yoga gern daheim für mich. Da ich mir jedoch für dieses Jahr (und auch für die folgenden Jahre, ach sagen wir einfach für den Rest meines Lebens) vorgenommen habe, mich mehr und bewusster um mich selbst zu kümmern dachte ich, es könnte nichts schaden, mal einen Workshop zu besuchen. Zumal ich …

Wenn heute einer dieser Tage ist

Es gibt Tage, an denen ich aufwache und sofort spüre, heute bin ich „Sensibelchen hoch 10“. Meist ist es ein Traum, der meine Ängste oder eine meiner größten Ängste thematisiert. Im Traum lebe ich quasi diese Angst, sie ist „real“, fühlt sich zumindest real an. Da ist dieser brennnende Knoten im Bauch. Wie diese Tage verlaufen ist nicht stets gleich. Und doch lässt sich ein Muster erkennen. An „sensibelsensiblen“ Tagen empfinde ich die Angst, zu versagen, nicht gut genug zu sein, verlassen zu werden als viel größer, präsenter und bedrohlicher als sonst. An diesen Tagen gibt es viel öfter Momente, in denen ich mich angegriffen, verwundbar und verletzt fühle. Der Wunsch, mich zu verkriechen ist sehr groß, um nicht zu sagen „omnipräsent“ . Das Wissen darum, dass dies nicht funktioniert, da man ja seinen alltäglichen Pflichten nachkommen muss und möchte, erzeugt nochmal Druck. Kurzum: Die Zündschnur ist kurz, die Haut ist dünn, die Negativkanäle sind offen (in beide Richtungen, nach innen und außen) und die Tränen warten nur darauf, kullern zu können. Was tun, an …

Wenn das Leben dich zu Pausen zwingt

  Leben ist, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.   -Henry Miller- Gibt es jemanden, dem dieses Zitat nicht geläufig ist? Ich meine ja, es gehört zu einem der (abgedroschenen) sehr geläufigen Exemplare. Wahrscheinlich, weil so viel Wahrheit darin steckt. Ich musste diese Erfahrung (nicht zum ersten Mal, aber wir vergessen oder verdrängen ja so gern) in den letzten Wochen machen. Also ich habe es gelebt, dieses Zitat. Vorgenommen hatte ich mir, jede Woche einen Artikel für meinen Blog zu schreiben und zu posten. Als Puffer habe ich mich gedanklich auch mit einem Artikel aller 14 Tage angefreundet. Ich bin schließlich Mutter, Vollzeit- Krankenschwester, Partnerin und Geliebte, Stiefmutter, Freundin und ganz nebenbei stolpere ich häufiger über meine ganz eigenen Stolpersteine Depression und emotionale Instabilität mit allem was sie so mit sich bringen. Wenn ich das so schreibe, finde ich den Plan, wöchentlich einen Text mit 300 – 1000 Wörtern verfassen, welcher dann ja auch noch (m)einem Anspruch an einen solchen genügen soll, ganz schön mutig. Oder eher unrealistisch? “Pläne haben …