Alle Artikel mit dem Schlagwort: Herzmutig

Yin Yoga Detox Workshop mit Frances im Ashtanga Yogaloft Leipzig

  Kennst du das…du kommst in einen Raum und es duftet herrlich? Zum Beispiel nach Zitronengras. Du schaust dich um und suchst nach der Quelle des Duftes. So ging es  mir vor einigen Wochen. Ich ahnte es schon und dann sah ich den kleinen Difussor auf der Fensterbank stehen und musste schmunzeln. Denn auch in meinem Wohnzimmer steht ein Exemplar, die es meines Wissens nach leider noch nicht plastikfrei gibt, und beduftet uns. „Wie zuhause“ dachte ich und mein Wohlfühllevel stieg sofort . Mmmmhhh….wie das hier duftet. Wo war ich eigentlich? Im Ashtanga Yogaloft hinter dem Westwerk. Warum war ich da? Frances gab einen Yin Yoga Detox Workshop. Ich praktiziere schon seit einigen Jahren Yoga. Mehr oder weniger regelmäßig. Ich bin Autodidakt und mach mein Yoga gern daheim für mich. Da ich mir jedoch für dieses Jahr (und auch für die folgenden Jahre, ach sagen wir einfach für den Rest meines Lebens) vorgenommen habe, mich mehr und bewusster um mich selbst zu kümmern dachte ich, es könnte nichts schaden, mal einen Workshop zu besuchen. Zumal ich …

Sind wir nicht alle ein bisschen grün? – Die Initiative Grüne Schleife plus Give away

Sind wir nicht alle ein bisschen grün?   Ja! Fast. Statistisch gesehen jede*r Dritte im Laufe eines Jahres.  Hä?! Grün? Was soll das heißen? Ganz einfach. Statistiken zeigen, dass pro Jahr jede*r Dritte von einer psychischen Erkrankung betroffen ist. Das betrifft in Deutschland rund 18 Millionen Menschen und ihre Angehörigen. Das ist eine ziemlich hohe Zahl, finde ich. Wenn man bedenkt, wieviele der Betroffenen sich aufgrund des gesellschaftlichen Stigmas nicht trauen, offen darüber zu sprechen und sich Hilfe zu suchen. Ganz zu schweigen von dem Mangel an ambulanten Therapieplätzen, welcher zu unverhältnismäßig langen Wartezeiten führt. Ich selbst habe 9 Monate auf meinen Therapieplatz gewartet. Mein „Glück“   war und ist, dass mein Leidensdruck durch erlernte „Copingstrategien“ nicht akut hoch und somit Leib und Leben nicht in Gefahr war. Doch dazu an anderer Stelle mehr. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit hat nun in Deutschland die Initiative Grüne Schleife ins Leben gerufen. Die Kampagne ist ein Aufruf zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz und weniger Diskriminierung seelischer Leiden. Das erklärte Ziel des Bündnisses und seiner Partner ist es: „Menschen jeden Alters …

5 Wege gut mit Wut umzugehen

Wut, dieses brennende, feste, stechende Ding in mir, welches mir das Gefühl gibt, gleich zu explodieren. Gehört zu mir, wie es auch zu dir gehört. Wut ist eine der Emotionen, die wir Menschen zu fühlen imstande sind. Wie gut! Denn Wut setzt ungeheure Kraft frei, Wut ist pure Energie. Wenn man aber nicht gelernt hat, diesem Gefühl Raum zu geben, es zu spüren ohne sich schlecht dabei zu fühlen, führt Wut in den meisten Fällen zu Konflikten, zerstörten Gegenständen oder auch Krankheiten.  Wie ich auch in meinem Artikel „Tut Wut Gut?“ erwähnt habe, ist uns oft schon als Kindern beigebracht worden, daß Wut ein negatives, unangebrachtes Gefühl ist.  Ein Beispiel: Mutter und Kind sind im Supermarkt. Das Kind entdeckt etwas, das es haben will. Sagen wir, eine Süßigkeit. Mama lehnt ab. Das Kind bekommt einen roten Kopf, ballt die Fäuste und fängt an zu schreien. Die anderen Besucher schauen sich nach der Szene um, schütteln die Köpfe. Mama fühlt Ärger, weil das Kind protestiert. Sie wird unruhig. Und sagt Sätze, wie : Hör auf wütend …

Tut Wut gut?

Neulich schickte mir meine jüngste Tochter eine WhatsApp Nachricht mit einem Sticker. Zu sehen war eine weibliche Person, die wütend das Gesicht verzog. „Mama, das bist du, wenn du wütend bist.“ schrieb sie. Erst musste ich grinsen und dachte so etwas wie : Ach dieses Kind. Dann fühlte ich mich unangenehm berührt, ich fühlte mich ertappt. Was war da los? Wütend zu sein, sich zu ärgern ist doch ein normales Gefühl. Ein Gefühl, das wir alle kennen und fühlen. Sollte man meinen. Die Realität sieht jedoch anders aus. Wut ist ein negatives Gefühl. Negative Gefühle sind in unserer Gesellschaft nicht gern gesehen. Im Christentum gilt Zorn Wut sogar als Todsünde. So neigen wir Menschen dazu, negative Gefühle wegzuschieben, zu unterdrücken. Mir persönlich macht Wut oft auch Angst. Die Wut anderer Menschen, aber auch  meine eigene. Aus Wut entstehen Konflikte. Mit Konflikten kann ich gar nicht gut umgehen. Konflikte müssen vermieden werden. Konflikte können zu einem schmerzhaften Kontrollverlust führen. Konflikte führen zu Ablehnung. Diese z.T. unbewusste Überzeugung beruht auf meiner Prägung als Kind und meiner Erfahrung im …

Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit vom 27.09. – 14. 10.2019

„Heute schon für dich gesorgt?“ ist dieses Jahr das Motto der „Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit“. Zum 8. Mal lädt das Leipziger Bündnis gegen Depressionen e.V. alle 2 Jahre zu einem vielfältigen Programm rund um das Thema seelische Gesundheit ein. Mehr als 2 Wochen präsentieren verschiedene Veranstalter ein Programm mit vielen informativen, kursiven und präventiven Angeboten. Theateraufführungen, Schnupperkurse zum Thema Stressbewältigung, Vorträge, Wanderungen durch den Auenwald, Kinofilme, Yogakurse und eine Radtour sind nur einige der Aktionen. Die Akteure laden die Leipziger/innen und natürlich auch Gäste unserer Stadt dazu ein, sich mit der Thematik der Seelischen Gesundheit vertraut zu machen. Ziel und Wunsch der Veranstalter ist es über psychische Erkrankungen aufzuklären, Hilfsangebote und Therapiemöglichkeiten aufzuzeigen, Vorurteilen und Stigmatisierung bezüglich psychischen Krankheiten entgegenzutreten. Hier kannst du einen Blick in das aktuelle Programmheft werfen.                              Programmheft der 8. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit Ich lade dich hiermit 💙ich ein vorbeizuschauen. Vielleicht ist auch etwas für dich dabei. Das Leipziger Bündnis gegen Depressionen e.V. engagiert sich seit 10 Jahren für die Förderung des gesundheitlichen …

Von Giraffen und Wölfen oder Die Kunst des Kommunizierens

„Es gilt das gesprochene Wort“ ist der Titel eines Filmes, den ich nicht gesehen habe. Obwohl ich kurz darüber nachdachte. Aber die Triggergefahr schien mir zu hoch, weshalb ich den Gedanken verwarf. Der Titel an sich blieb noch eine Weile in meinem Kopf hängen und ich begann nachzudenken, was dieser Satz „Es gilt das gesprochene Wort“ für mich ausdrückt.  Ich begann zu interpretieren. Ich bin eine Wortliebhaberin. Geschrieben und gesprochen. Alles schön. Ausdruck, Artikulation schmücken und untermalen. Worte werden zum Genuss. Worte werden zu Kunst. Worte sind aber auch der alltägliche Weg, über den wir den Großteil unserer Verständigung bewältigen.                                                                                      Kommunikation ist eines der wichtigsten Werkzeuge im Umgang miteinander.Erst vor ein paar Tagen ist mir wieder bewusst geworden, wie mächtig sie ist. Worte allein sind schon mächtig. Aber auch die Art und Weise, wie …

Vogel am Himmel

Ich bin noch hier!

Wie schnell kann denn bitte die Zeit vergehen? Schon wieder sind Wochen vergangen, in denen ich hier nichts geteilt habe. Aus verschieden Gründen. Alle hier aufzuzählen würde keinen Sinn machen. Ein ziemlich gewichtiger ist jedoch, dass ich mir nicht sicher war, wie dieses Format hier aussehen soll. Ich bin schlichtweg nicht der versierte und ausschließliche Artikelschreiber.               Oft sind es eher lose Gedanken, kurze Absätze, Randnotizen. Bisher habe ich es vermieden, sie hier zu veröffentlichen.                                               Ein Blog mit Mehrwert sollte doch anders aufgebaut sein. Oder? Gleichzeitig habe ich genau diese Dinge vor dem Blog immer geteilt. Und es gab/gibt Menschen die genau diese Stücke gern gelesen haben. Mit diesem Blog wollte ich einen Ort erschaffen, an dem ich all das, was in meinem Kopf herumschwirrt sammeln kann. An dem ich all das teilen kann, für die, die es interessiert. Mein Ort, an dem ich herzmutig sein …

Wenn das Leben dich zu Pausen zwingt

  Leben ist, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.   -Henry Miller- Gibt es jemanden, dem dieses Zitat nicht geläufig ist? Ich meine ja, es gehört zu einem der (abgedroschenen) sehr geläufigen Exemplare. Wahrscheinlich, weil so viel Wahrheit darin steckt. Ich musste diese Erfahrung (nicht zum ersten Mal, aber wir vergessen oder verdrängen ja so gern) in den letzten Wochen machen. Also ich habe es gelebt, dieses Zitat. Vorgenommen hatte ich mir, jede Woche einen Artikel für meinen Blog zu schreiben und zu posten. Als Puffer habe ich mich gedanklich auch mit einem Artikel aller 14 Tage angefreundet. Ich bin schließlich Mutter, Vollzeit- Krankenschwester, Partnerin und Geliebte, Stiefmutter, Freundin und ganz nebenbei stolpere ich häufiger über meine ganz eigenen Stolpersteine Depression und emotionale Instabilität mit allem was sie so mit sich bringen. Wenn ich das so schreibe, finde ich den Plan, wöchentlich einen Text mit 300 – 1000 Wörtern verfassen, welcher dann ja auch noch (m)einem Anspruch an einen solchen genügen soll, ganz schön mutig. Oder eher unrealistisch? “Pläne haben …

Mein Warum-Frau am Meer-Frei sein- Atmen

Das ist mein Warum

Warum mache ich das hier eigentlich? Warum erhebe ich jetzt die Stimme und den Stift, nachdem ich quasi schon ein Drittel meines Lebens einen anderen Weg gegangen bin? Was treibt mich an, mich  mit 42 Jahren hinzustellen und zu sagen: „Hey Welt, es gibt da etwas, über das wir reden sollten! Unbedingt! Jetzt! Wir haben schon viel zu lange gewartet!“  Wieso jetzt? Fast 30 Jahre nachdem die erste Diagnosestellung auf Depressionen hingedeutet hatte, knapp 30 Jahre nach der ersten Therapie?  Ich habe 2 leibliche Töchter und eine Stieftochter. Habe einen wunderbaren Mann. Arbeite  Vollzeit als Krankenschwester. Bin integriert in Familie und Freundeskreis. Ich kann sogar glücklich und fröhlich sein. Im Grunde hab ich es doch geschafft. Ich habe überlebt. Habe einen Weg durch das Leben als Betroffene in einer Gesellschaft, die noch immer Themen wie psychische Erkrankungen, Gewalt (psychisch, physisch, sexuell) gegen Frauen * und den Tod tabuisiert. Aber genau das ist der Punkt. Ich habe überlebt. Ich habe einen Weg gefunden.  That’s it. Nothing else. Ich habe einen Weg gefunden. Doch das reicht mir …

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5 Podcasts die mein Denken verändert haben

Ich kann gar nicht so viel lesen, wie ich wissen möchte. Ein Dilemma, das wohl die meisten Menschen kennen, die berufstätig sind und nebenbei noch das bisschen Haushalt wuppen, Familienzeit genießen, Hobbies nachgehen und Freundschaften pflegen. Das ist jetzt nur eine Vermutung. Mit Sicherheit ist das aber bei mir so. Wenn es um informativen Input geht, kann ich selten genug bekommen. Zum Lesen fehlt mir aber oft schlichtweg die Zeit. Mehr als ein paar Zeilen oder Seiten schaffe ich vor dem Einschlafen nicht. Die Rettung kam vor vielen Jahren mit Hörbüchern. Ich hatte die Hände frei zum Arbeiten und konnte ganz nebenbei in fantastische oder informative Welten abtauchen. So bekam Hausarbeit fast schon etwas meditatives. Mittlerweile bin ich auf Podcasts umgestiegen. Ich liiiieeebe Podcasts! Warum? Das Themenspektrum ist größer. Die Nutzung ist einfach und komfortabel. Sie sind nahezu überall verfügbar. Kopfhörer auf, App öffnen, los geht es. Und die Dateien lassen sich auch ganz problemlos abspeichern, so dass du gar nicht auf einen permanenten Internetzugang angewiesen bist. Die Nadel im Heuhaufen finden Next Step. Einen …